Musicalpremiere: Der kleine Horrorladen

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Mühlentorsweg 2, 31582 Nienburg

Theater sonstige

Musicalpremiere Nienburg – Großes Musiktheater. Anschließend: Premierenfeier im Nienburger Kulturwe

Musical mit Musik von Alan Menken
Buch und Liedtexte von Howard Ashman
Deutsch von Michael Kunze
Nach dem Film von Roger Corman
Drehbuch von Charles Griffith
Schaurige Komik, liebenswürdige Skurrilität, pure Romantik!

Mr. Mushnik besitzt einen Blumenladen in der Skid Row, einem der ärmsten Viertel der Stadt. Die Geschäfte gehen schlecht, der Laden steht kurz vor dem Ruin. Bis sein Mitarbeiter Seymour eine seltsame Pflanze entdeckt und in die Auslage stellt. Die Pflanze scheint magisch Kundschaft anzuziehen: Auf einmal klingelt die Kasse und Mr. Mushnik kann sich vor Aufträgen nicht mehr retten, während der unscheinbare Seymour das Herz seiner Angebeteten Audrey für sich gewinnen kann. Doch es ist wie so oft im Leben: Jeder Ruhm hat seinen Preis. Denn die Pflanze namens Audrey II ernährt sich von Blut – und je größer sie wird, desto mehr Blut verlangt sie …
Mit einer Mischung aus schauriger Komik, liebenswür - diger Skurrilität und purer Romantik gehört der kleine horrorladen seit seiner Uraufführung im Jahr 1982 bis heute zu den absoluten Kultklassikern des Musicals. Komponist Alan Menken und Librettist Howard Ashman, die neben der kleine horrorladen auch Erfolgsmusicals und Filmmusiken wie arielle, die meerjungfrau, aladdin oder auch die schöne und das biest ins Leben riefen, garantieren beste Unterhaltung auf höchstem Niveau. Seien Sie dabei, wenn für Audrey II wieder »Essenszeit« angesagt ist – doch seien Sie wachsam und lassen Sie sie dabei nicht aus den Augen – die Folgen könnten verheerend sein!

Einführung ab 19.30 Uhr im Theatersaal

Im Anschluss an die Premierenaufführung gibt es eine kleine Premierenfeier. Die tfn-MusicalCompany und die Veranstalter (Theater und Kulturwerk) freuen sich auch über Interessierte aus dem Premierenpublikum, ab ca. 22:30 Uhr im Nienburger Kulturwerk. Meet & Greet mit den Darstellenden. (Eintritt frei. Verzehr auf eigene Rechnung.)

theater für niedersachsen, (tfn)

Die Nienburger Musicalpremieren 2026: eine Veranstaltung des Nienburger Theaters in Kooperation mit dem Nienburger Kulturwerk. Präsentiert von acavon.

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Und so war es in 2025: Premieren-Bericht in eigener Sache:

Umjubelte Musicalpremieren von TITANIC
1.200 Gäste in zwei restlos ausverkauften Aufführungen

Ein derart opulent inszeniertes Musical gibt es im Nienburger selten Theater zu sehen. Das Theater für Niedersachsen aus Hildesheim hatte neben seinem Liveorchester, der hervorragenden MusicalCompany, Chören und zahlreichen Solistinnen und Solisten des Musiktheaterensembles auch eine beeindruckende Bühnenkulisse aufgeboten, die dem monumentalen Titel angemessen diverse Szenerien zu bilden imstande ist: das Schiffsdeck mit riesigen Schornsteinen, den höllengleichen Maschinenraum, Funkraum und Brücke, Kabinendecks der ersten bis untersten Klasse und prunkvolle Salons. Ideenreich und mit stimmiger Lichtregie wechselte die Szenerie zwischen kohleschaufelnden Tänzern, festlichem Ball, frierendem Matrosen im Ausguck über dem Orchestergraben schwebend, mit Eisbergbrocken spielenden Kindern, besorgten Offizieren auf der Brücke, dichtgedrängt im Rettungsboot ausharrenden Schiffbrüchigen, bemühter Besatzung und verzweifelter Passagieren.

Nienburg erlebte live die Auferstehung der berühmten Geschichte: die Titanic galt als unsinkbar. Am 10. April 1912 stach die RMS Titanic vom Hafen in Southampton aus in See zu ihrer Jungfernfahrt über den Atlantik in Richtung New York. Ziel war es, den Ozean innerhalb von sechs Tagen zu überqueren und damit einen neuen Rekord aufzustellen. Über 2000 Menschen waren an Bord – und mit ihnen ihre Hoffnungen, Sehnsüchte, Wünsche und Träume, die in der Nacht vom 14. auf den 15. April durch die Kollision mit einem Eisberg innerhalb von drei Stunden versanken. Zu mitreißender, dramatischer Musik gibt das Musical Einblicke in das Leben und Lieben verschiedener Persönlichkeiten, die sich (historisch belegt) tatsächlich an Bord des Schiffes befanden. Ein Geschwindigkeitsrekord sollte es werden, der unter Maschinenvolllast zu einer nördlicheren Route führte. Eitelkeit und Gewinnstreben führten das stolze Schiff in den vermeidbaren Untergang.

Das 1997 am Broadway uraufgeführte Musical wurde mit fünf Tony-Awards ausgezeichnet, unter anderem in den Kategorien »Bestes Musical«, »Beste Musik« und »Bestes Buch«, und erschien im selben Jahr wie der legendäre gleichnamige Film von James Cameron mit Kate Winslet und Leonardo di Caprio in den Hauptrollen. Auch knapp 30 Jahre später ist die Faszination für das damals größte Passagierschiff der Welt und seinen tragischen Untergang ungebrochen.

In der neuen Hildesheimer Inszenierung steuern Regisseur Matthias von Stegmann und Ausstatter Simon Lima Holdsworth die Hildesheimer MusicalCompany, das Musiktheaterensemble, den Kinder- und Opernchor – allesamt aufwändig kostümiert – mit der famosen Klangkulisse der von Achim Falkenhausen dirigierten tfn-Philharmonie über die „offene See“. Ermöglich wurde die aufwändige Premiere in Nienburg durch die Kooperation des Nienburger Theaters mit dem Nienburger Kulturwerk sowie mit finanzieller Unterstützung durch die Avacon.

Einfühlsame Balladen wechselten mit großen Ensemblenummern und schließlich riss ein bewegendes Finale das Publikum von den Stühlen: die „Überlebenden“ halfen den „Ertrunkenen“ auf die Beine, so dass alle Mitwirkende vereint in die fulminante Schlussmelodie einstimmten. Chapeau! Und zahlreiche Glückwünsche für eine wirklich überragende Inszenierung.



BU: Stehender Applaus für das große Ensemble bei der Premiere der erinnerungswürdigen Musicalinszenierung Titanic. Foto Theater Nienburg


Das tfn-Ensemble_Foto Tim Müller


Freuten sich in 2025 auf die erneute Zusammenarbeit des Theaters, des Nienburger Kulturwerks und des Sponsors Avacon: Mike Fürbaß (Kulturwerk), Jörg Meyer (Theaterleiter), Elisabeth Kraum (FSJ Kultur), Hikmet Tümenci (Auszubildender), Adrian Brückmann (Fachkraft Veranstaltungstechnik), Inken Schönrock (Kulturwerk), Johannes Schlemermeyer (Avacon), Hendrik Schumacher (Marketingmanager) (v. l. n. r.)

 

 

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