Operette von Oscar Straus. 'Kleine' Operetten-Inszenierung im Stile von „Babylon Berlin“. Mit Sergei
Die wie in einer rasanten Sprechkomödie geschliffenen Dialoge wechseln mit Musiknummern ab, die ganz am Puls der Zeit sind: Tango, Pasodoble, Jazzeinflüsse und nur noch gelegentlich, fürs große Gefühl, ein Walzer.
Babylon Berlin im Original und als Komödie: Manon Cavallini weiß, was sie will. Und wenn die berühmte Sängerin etwas will, dann bekommt sie es auch. Nicht weniger als sechs ihrer ehemaligen Gatten oder Liebhaber lernen wir im Verlauf der Operette kennen. Zurzeit hat sie einen jungen Verehrer namens Raoul. In diesen ist auch die junge Lucy verliebt, und sie bittet Manon, ihr zuliebe auf den begehrten Junggesellen zu verzichten. Was Lucy nicht wissen kann (und auch nicht soll): Manon ist ihre Mutter, und als solche zieht sie nun sämtliche Strippen, um die Tochter glücklich zu machen, ohne dabei selbst zu kurz zu kommen.
In dem 1932 für die größte Operettendiva ihrer Zeit, Fritzi Massary, geschriebenen Stück gingen Straus und sein Librettist Alfred Grünwald teils neue Wege.
Vom tfn-Musiktheaterensemble: Neele Kramer (Mezzosopranistin) und Julian Rohde (Tenor). Am Piano: Sergei Kiselev (Kapellmeister und Solorepetitor)
theater für niedersachsen (tfn)
Beginn: 18.00 Uhr – Einführung ab 17.30 Uhr im Theatersaal
Große Solo-Stimmen im Musiktheaterensemble des theater für niedersachsen (tfn)